Als Bibelwort diente Matthäus 5,16: "So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen."
Eingehend auf den Gottesdienst für Verstorbene am kommenden Sonntag fragte der Bischof, was wir zu diesem Festgottesdienst beitragen können? Jesus ist in die Welt gekommen, um die Erlösung vom Bösen zu bringen, von der Sünde und vom Tod. Es ist unsere Aufgabe zu beten und unser Licht leuchten zu lassen vor der Welt - und auch in die jenseitige Welt.
In unserem täglichen Leben ist Licht ein wichtiger Bestandteil. Gott hat das Licht auch an den Himmel gesetzt, als Teil der Schöpfung. Was ist damit gemeint, wenn wir unser Licht leuchten lassen sollen?
Jesus sagt von sich, ich bin:
▪ das Licht der Welt und wer mich sieht, der sieht den Vater
▪ das Brot des Lebens
▪ der gute Hirte
▪ der Weg und die Wahrheit
Durch ihn sind die Werke Gottes sichtbar geworden. Jesus ist auch darin unser Vorbild!
Was wäre die Welt ohne Glauben, ohne Licht? Jeder, der sich zu Jesus Christus bekennt und an ihn glaubt, ist ein Licht in dieser Welt. Wir wollen auf die guten Werke achten und darauf, dass unsere Gebete mit diesen übereinstimmen.
Der mitdienende Priester erwähnte den vorangehenden Bibelvers: "Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind."
Lassen wir unser Licht leuchten vor den Leuten, damit sie die guten Werke sehen. Es heisst nicht, lasst eure guten Werke leuchten. Macht nicht eure Werke gross. Wir wollen durch unser Leuchten die Grösse Gottes wahrnehmen.
Im Anschluss an den Gottesdienst beantwortete der Bischof in einem kurzen Interview noch einige Fragen aus dem Gemeindebriefkasten.
Danach durften alle Anwesenden das monatliche «Chilekafi» geniessen.