Der Bischof begrüsste die Anwesenden mit dem Bibelwort aus Markus 1, 15: "Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Busse und glaubt an das Evangelium!"
Durch Jesus Christus ist das Reich Gottes in die Welt gekommen, dieses Reich, das auch in die Zukunft geht. Die Möglichkeit, mit Gott in einer besonderen Beziehung zu stehen - das ist damit gemeint «die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen». Jesus ruft uns auf, Busse zu tun und an das Evangelium zu glauben!
An das Evangelium, die frohe Botschaft, die Wahrheit, die Jesus verkündet hat zu glauben, ist wichtiger Bestandteil in unserer Beziehung zu ihm - heute, aber auch in Zukunft.
Tut Busse, damit ist unsere innere Einkehr gemeint, sich bewusst werden:
- wo stehe ich überhaupt
- was habe ich falsch gemacht, oder gesagt
- wo stehe ich mit meiner Einstellung, verwehrt sie mir irgendwie den Zugang zu Gott
Wir wollen umkehren und uns erneut auf Gott ausrichten, indem wir die Gesinnung und das Verhalten ändern. Er befähigt uns, das Gute zu tun, unseren Nächsten mit Liebe, Geduld, Freundlichkeit und Güte zu begegnen.
Im 1. Korinther 5, 7 stehen die Worte: "Darum schafft den alten Sauerteig weg, auf dass ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja ungesäuert seid."
Was bezeichnen wir als alten Sauerteig? Dinge aus früheren Tagen, die wir noch nicht verarbeiten konnten, die uns immer noch belasten. Kehren wir dann innerlich ein und versuchen, im Bewusstsein umzukehren. Es lebt noch etwas anderes in uns, das nicht sauer ist - das ewige Leben in Gott. Diese Erkenntnis möge uns helfen, alte Dinge loszulassen. Tut Busse, glaubt an das Evangelium, es ist zu unserem Heil und Segen.
Priester Sandro Blaser betonte: «Busse tun, uns bewusst für Jesus entscheiden, dieses Geschenk wollen wir annehmen.»