Als Grundlage zum Gottesdienst verarbeitete Apostel Thomas Deubel das Bibelwort aus Tobias 13,14: "Selig sind, die dich lieben, und selig, die sich über deinen Frieden freuen! Und selig seien alle Menschen, die über dich und alle deine Züchtigungen betrübt sind, denn in dir werden sie sich freuen und alle deine Freude sehen in Ewigkeit."
Zu Beginn drückte der Apostel seine grosse Freude über das Chorlied aus: Bist du vom Lebenskampf müde und matt. Er sagte: "Dieses Lied wird uns durch den Gottesdienst begleiten. Den Kampf erleben wir und führen ihn. Oft fühlen wir uns müde und matt, die Lust vergeht, es gibt Streit und plötzlich reicht es uns! Es kann sein, dass wir dann Gott anklagen, unseren Glauben hinterfragen. Dazu haben uns die Sängerinnen und Sänger die Antwort gegeben: Gehe zu Jesus, denn er dich versteht; ruhe zu Füssen bei ihm im Gebet. Das war die Antwort auf unseren Lebenskampf, er will uns Kraft und seine Liebe schenken.
Tobias war ein gottesfürchtiger Mann, der es nicht leicht im Leben hatte. Bereits in jungen Jahren geriet er in Gefangenschaft, wurde sogar blind. Trotzdem blieb er treu - das ist Lebenskampf.
Als Jesu nicht mehr unter seinen Jüngern war, hatten diese grosse Angst. Da trat Jesus mitten unter sie und sprach: Friede sei mit euch! Er hatte ihnen den Auftrag erteilt, das Evangelium in die Welt zu tragen. Dieser Auftrag gilt heute auch für uns. In jedem Gottesdienst hören wir die Worte: der Friede des Auferstandenen sei mit euch.
Die Beziehung zwischen Jesus und den Menschen ist Liebe. Wenn wir in dieser Liebe bleiben, werden wir in der Anfechtung selig. Halten wir uns an ihn in jeder Lebensphase."
Bischof Thomas Wihler ergänzte im Mitdienen: "Der Wunsch im Haus des Herrn zu bleiben, umrahmt diesen Gottesdienst sehr schön. Es geht um unsere Beziehung zu Jesus. Wir freuen uns an den Dingen, die Gott uns schenkt, sind aber verärgert über das, was er uns nicht gibt, verstehen dies nicht und beginnen zu zweifeln. Solange wir die Beziehung zu Gott aufrechterhalten und seine Liebe uns begleitet, werden wir Glauben bewahren."
In diesem Gottesdienst empfing ein Glaubensbruder die Gabe des Heiligen Geistes.